ArthuttIch wurde 1978 in Ostberlin geboren. Nach dem Erlangen der Fachhochschulreife habe ich 1999 die Ausbildung an der selbstverwalteten Heilpraktikschule in Berlin begonnen und nach vier Jahren abgeschlossen. Danach habe ich die allgemeine Hochschulreife an der Abendschule Potsdam erworben, um Medizin studieren zu können. Leider wurde der Heilpraktiker als Qualifikation zur Wartezeitverkürzung nicht anerkannt und so habe ich begonnen als Heilpraktiker zu arbeiten und den Plan des Studierens nach zwei Jahren Wartezeit verworfen. 

Des Weiteren habe ich 2009 ein Semester Wirtschaft studiert, um zu verstehen wie die Finanz-/Wirtschafts-/Schulden-/Systemkrise funktioniert. Dabei habe ich bemerkt, dass die Wirtschaftswissenschaft darauf keine befriedigende Antworten liefern kann, sondern - ähnlich wie in der DDR Marxistische Planwirtschaft indoktriniert wurde - nun Neoliberale Freie Marktwirtschaft gepredigt wird. Was auch niemandem hilft.

Ich praktiziere seit 1998 verschiedene Meditationstechniken, übe verschiedene Formen des Yogas und beschäftige mich mit Psychologie, Religionen, Philosophie, Kulturgeschichte u.v.m., um die Gesellschaft und die mich umgebenden Individuen zu verstehen.

Ich lebe seit 1999 fast ununterbrochen in verschiedenen selbstverwalteten Wohnprojekten, die sich durch flache Hierachien, Transparenz bei Entscheidungsfindungen und ein soziales Miteinander auszeichnen.

Ich habe mehr als zwei Jahre meines Lebens im Ausland verbracht. In Kamerun, Thailand, Portugal, Großbritannien und in der Schweiz war ich jeweils für mehre Monate tätig und habe dort viel über die Unterschiedlichkeit und Ähnlichkeit der Menschen gelernt. Ich spreche auch gut englisch, verstehe Schweizer, Süddeutsche und Österreicher.

Arthur tgIch engagiere mich im SoLe e.V., bei Anavan, Attac, IpVt und in vielen anderen Zusammenhängen, um das solidarische Wirtschaften, das auf das Gemeinwohl hinwirkt, zu fördern und zu entwickeln. In einer kranken, nur auf Egoismus basierenden Gesellschaft ist es schwierig ein gesundes Leben zu führen, und so sehe ich das gesellschaftliche Engagement als die andere Seite der Medaille zu meiner Arbeit als Heilpraktiker.   

Seit 2011 habe ich einen Sohn, der mich daran erinnert das wir diesen Planeten doch in einem gepflegten Zustand übergeben sollten.